Skip to content Skip to footer

Zwischen Schneemassen und Glasur-Eis: Der Winter-Großeinsatz beim ASB in Dahlen

45 Zentimeter Neuschnee am vergangenen Freitag und eine tückische Eisschicht am heutigen Dienstag: Auf dem Gelände des ASB in Dahlen fordert die Witterung den Einsatzkräften derzeit alles ab. Was nach Postkarten-Idylle aussieht, bedeutet für das Team vor Ort einen harten Kampf gegen die Elemente – mit einem klaren Ziel: Sicherheit für alle Bewohner.

Es sind Bilder, die man in dieser Intensität nur noch selten sieht. Auch am heutigen Dienstag türmen sich die Schneemassen am Rand der Gehwege, Überbleibsel jenes Freitags, an dem Dahlen regelrecht unter einer weißen Decke verschwand. Für die Bewohner des Pflegeheims, der Behindertenwohnstätten (BWS) und des Betreuten Wohnens hätte dieser Wintereinbruch den totalen Stillstand bedeuten können. Doch das Team des ASB stellte sich dem Chaos entgegen.

Gemeinsam gegen die weiße Wand

Während unsere Hausmeister gemeinsam mit Kräften aus dem Pflegebereich im Dauereinsatz waren, um die Wege überhaupt passierbar zu machen, kam die Unterstützung auch aus der Leitungsebene. Die Einrichtungsleiterin Frau Gräbnitz (BWS) ließ es sich nicht nehmen, persönlich für das leibliche Wohl zu sorgen. Inmitten der anstrengenden Räumarbeiten wurde die Verpflegung organisiert, um den Helfern den Rücken frei zu halten – ein wichtiges Signal des Zusammenhalts in einer fordernden Lage.

Die unsichtbare Gefahr: Das Eis unter dem Weiß

Zwar ist die größte Schneelast inzwischen bewegt, doch die Herausforderung hat sich seit heute Morgen verschärft. Überall dort, wo die weiße Pracht kurzzeitig antaute, hat der Frost nun zugeschlagen. Zurück bleibt eine etwa einen Zentimeter dicke, spiegelglatte Eisschicht.

Für die Bewohner auf dem Gelände ist diese tückische „Glasur“ eine weitaus größere Gefahr als der Neuschnee der vergangenen Tage. Das Team kämpft nun unermüdlich gegen die Glätte, hackt Eisplatten auf und streut, was die Materiallager hergeben. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn die Unfallstatistik soll trotz der extremen Wetterkapriolen weiterhin bei Null bleiben.

Bilanz der harten Arbeit

Dass bisher kein einziger Sturz oder Unfall gemeldet wurde, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter körperlicher Arbeit bei klirrender Kälte. Es ist dieser unermüdliche Einsatz an der Schaufel und die umsichtige Koordination im Hintergrund, die den Betrieb in Dahlen auch in dieser winterlichen Ausnahmesituation sicherstellen.

Dafür ein großes Danke!